Suzanne von Borsody

Suzanne von Borsody

Der "Spiegel" nannte sie einst "ein künstlerisches Kraftpaket". Aber eigentlich hatte sich die Tochter des Schauspielerehepaars Rosemarie Fendel und Hans von Borsody nicht auf das Familienerbe Schauspielerei einlassen wollen. Sie wollte Malerin werden. Und selbst nach dem Erfolg ihrer ersten Hauptrolle in dem Fernsehfilm „Adoptionen“ (1978) investierte sie ihre erste Gage in eine Reise nach Teheran, um dort bei einem Bildhauer in die Lehre zu gehen.

Sie spielte am Frankfurter, später am Bremer und am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Berliner Schillertheater und trat bei den Salzburger Festspielen auf. Und schnell avancierte sie zu einer der gefragtesten Darstellerinnen für Charakter-Rollen in Film und Fernsehen. Für das Drama „Justiz“ von H. W. Geissendörfer wurde sie im Jahr 1993 für den Oscar nominiert. Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen - so die Goldene Kamera, den Grimme-Preis und den Bayerischen Fernsehpreis.

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