Valda Wilson

Valda Wilson

Von der Presse (Der Opernfreund) für ihren „warmen und gefühlvollen, dabei bestens fokussierten und flexiblen Sopran" gelobt, hat sich Valda Wilson zu einer der gefragtesten Sopranistinnen sowohl in ihrem Heimatland Australien als auch in Europa entwickelt.

Als Konzertsängerin sang sie mit zahlreichen bedeutenden Orchestern, wie zuletzt mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg unter Marko Letonja, den Stuttgarter Philharmonikern unter Marcus Bosch, dem Orchester Cappella Aquileia ebenfalls unter Marcus Bosch, den Münchner Symphonikern, der Sächsischen Staatskapelle sowie den Ulmer Philharmonikern und dem Tasmanian Symphony Orchestra.

Highlights vorangegangener Spielzeiten waren Konzerte mit dem Oldenburgischen Staatsorchester (Mahlers „Auferstehungssymphonie“), dem Royal Flemish Philharmonic Orchestra (Liszts „Graner Messe“), der Neuen Philharmonie Frankfurt (Beethovens Neunte), dem Hallé-Orchestra (Mozart Konzertarien), dem London Cello Orchestra (Villa-Lobos’ Bachianas Brasileiras No.5) und die Europa-Tournee mit dem Orchestre des Champs-Elysées. Sie wurde außerdem von Richard Bonynge als Solistin für das Gedenkkonzert zu Ehren von Dame Joan Sutherland in der Westminster Abbey ausgewählt – begleitet vom Orchestra of the Royal Opera House Covent Garden unter der Leitung von Sir Antonio Pappano.

Valda Wilson ist auch eine gefragte Solistin für Kammermusik und sang zahlreiche Programme mit dem Freien Ensemble Dresden und dem Auryn Quartett. Zuletzt trat sie in der Dresdner Philharmonie, bei den Musiktagen Mondsee, beim Romanischer Sommer Köln und beim Australian Festival of Chamber Music auf.

Auf der Opernbühne feiert Valda Wilson zurzeit große Erfolge am Saarländischen Staatstheater, dessen Ensemblemitglied sie seit 2017 ist. Zu ihren Rollen in Saarbrücken gehören Fiordiligi, Musetta, Violetta, Marschallin, Marguerite und Sylva Varescu in „Die Csárdásfürstin“. Außerdem gastierte sie als Iole in Händels „Herkules“ am Nationaltheater Mannheim und als Vitellia am Theater Ulm. Zwischen 2014 und 2016 war sie Ensemblemitglied am Oldenburgischen Staatstheater, wo sie ebenfalls in zahlreichen Hauptrollen brillierte, unter anderem als Alice Ford in „Falstaff“, Julia de Weert in Künneckes „Der Vetter aus Dingsda“, Romilda in Händels „Xerxes“, Helena in Brittens „A Midsummer Night’s Dream“, Mrs. Naidoo in Glass’ „Satyagraha“, Hanna Glawari in „Die lustige Witwe“ sowie als Contessa Almaviva in „Le nozze di Figaro“. 2016 erhielt sie auch den Publikumspreis der Volksbühne Oldenburg.

Weitere Höhepunkte ihrer Opernkarriere waren ihr Debüt in Italien am Teatro di San Carlo, in der Schweiz beim Verbier Festival sowie in Österreich mit der Oper Klosterneuburg. Als Mitglied des Jungen Ensembles der Sächsischen Staatsoper hatte sie auch zahlreiche Auftritte an der Semperoper in Dresden und in Australien sang sie in der Sydney City Recital Hall unter der Leitung von Richard Bonynge, beim Australian Festival of Chamber Music und zuletzt an der Pinchgut Opera Sydney.