Vera-Lotte Böcker

Vera-Lotte Böcker

In der Spielzeit 2018/19 wirkte Vera-Lotte Böcker in einer Neuproduktion von „Der Prinz von Homburg“ als Prinzessin Natalie von Oranien an der Staatsoper Stuttgart (Kimmig/Meister) und darüber hinaus in der Titelpartie in „Viktoria und ihr Husar“, als Musette in „La Bohème“ (beides unter der Regie von Barrie Kosky) sowie als Sophie im „Rosenkavalier“ unter der Leitung von Ainārs Rubiķis und erneut als Pamina an der Komischen Oper Berlin.

In der Spielzeit 17/18 gab Vera-Lotte Böcker an der Komischen Oper Berlin zu Beginn internationale Gastspiele als Pamina in Barrie Koskys gefeierter Inszenierung von „Die Zauberflöte“ in Südkorea, an der Opéra Comique in Paris und in Tokyo. In Berlin folgten ihr Rollendebüts als Donna Anna in „Don Giovanni“ (Insz. Herbert Fritsch) und als Hermia in Offenbachs „Blaubart“ (Insz. Stefan Herheim). In Kirill Serebrennikows heutiger Lesart des „Barbiere di Siviglia“ sang Vera-Lotte die Rosina, bevor sie zu Spielzeitende in Sebastian Baumgartens „Carmen“ als Micaëla zu hören war.

Darüber hinaus nahm die Künstlerin eine CD mit Beethovens 9. Symphonie mit den Dresdner Philharmonikern unter Michael Sanderling für SONY auf.

An der Bayerischen Staatsoper debütierte Vera-Lotte Böcker 2016 als Princesse Eudoxie in „La Juive“ (Calixto Bieito/ Bertrand de Billy) und 2017 am Bolshoi Theater Moskau als Agnès in George Benjamins „Written on Skin“.

Im Sommer 2018 durfte Vera-Lotte Böcker ihr überaus erfolgreiches Debüt bei den Salzburger Festspielen mit Henzes „The Bassarids“ (Warlikowski/Nagano) als Autonoe und Proserpine feiern.

Seit 2017/18 ist Vera-Lotte Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin. Von 2014 bis 2017 war sie fest am Nationaltheater Mannheim engagiert und sang u.a. Pamina, Musetta, Gretel, Adele, Rosina, Ismene, Autonoe, Eudoxie und Jenny, aber auch Eliza Doolittle oder die weibliche Hauptrolle in Lucia Ronchettis 2015 als Uraufführung des Jahres ausgezeichneter Oper „Esame di Mezzanotte“.

Ihr erstes Engagement führte sie noch während ihres Studiums ans Landestheater Detmold, wo sie u.a. als Adina, Micaëla, Gretel und Agnès debütierte.

Die Sopranistin ist Preisträgerin des Gesangswettbewerbes Vokal Genial der Konzertgesellschaft München und des Bayerischen Rundfunks (2015, 1. Preis, Publikumspreis und Orchesterpreis), Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs und des Richard-Wagner-Verbandes Mannheim. 2014 wurde sie für ihre Interpretation der Agnès in George Benjamins Oper „Written on Skin“ als Nachwuchssängerin nominiert und erhielt den Theaterpreis der Stadt Detmold.

Vera-Lotte Böcker wurde in Brühl bei Köln geboren. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ sowie an der Universität der Künste in Berlin, wo sie 2013 ihr Studium mit Auszeichnung abschloss. Sie ergänzte ihre Ausbildung im Opernstudio des Royal Danish Theatre in Kopenhagen.

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