Cédric Tiberghien

Cédric Tiberghien

Cédric Tiberghien ist ein französischer Pianist, der eine internationale Karriere aufgebaut hat. Er wurde besonders für seine Vielseitigkeit gelobt, wie sein breites Repertoire, sein interessantes Programm, seine Offenheit für innovative Konzertformate und seine dynamischen kammermusikalischen Partnerschaften zeigen.

Zu den Konzertauftritten in dieser Saison zählen die Londoner und Houston Symphony Orchestras sowie Aufführungen von Messiaens Turangalîla mit dem Orchestre de Paris. Cédric hat eine sehr enge Beziehung zur Wigmore Hall in London. Neben mehreren Kammerprojekten wird er dort in den nächsten beiden Spielzeiten einen kompletten Beethoven-Variationszyklus durchführen. Weitere Solokonzerte wird er in den Philharmonien in Paris und Berlin geben.

Zusammen mit der Geigerin Alina Ibragimova und dem Doric Quartet wird er ein Kammerprojekt für eine Tournee nach Wien, Hamburg, London, Amsterdam und Paris durchführen. Im Frühjahr 2019 präsentierte das Théâtre des Bouffes du Nord (Paris) die Premiere von Zauberland. In diesem Musiktheaterprojekt von Katie Mitchell wird Schumanns Dichterliebe zusammen mit einem neuen Werk von Bernard Foccroulle aufgeführt, das einen Text von Martin Crimp enthält. Cédric arbeitete bei diesem Projekt mit der Sopranistin Julia Bullock zusammen. Weitere Engagements waren für ihn in New York, Moskau, London und Brüssel.
In der vergangenen Saison gab Cédric sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern, dem San Francisco Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin und dem NDR Elbphilharmonie Orchestra. Weitere aktuelle Kooperationen hatte er mit dem Boston Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, den Tschechischen Philharmoniker, dem BBC Scottis Symphony Orchestra, den Tokyo Philharmonic Orchestras und den BBC Proms mit Les Siècles.
Zu Dirigenten*innen, mit denen er zusammenarbeitet, gehören u.a. Karina Canellakis, Nicholas Collon, Stéphane Denève, Edward Gardner, Enrique Mazzola, Ludovic Morlot, Matthias Pintscher, François-Xavier Roth und Simone Young.

Cédric präsentierte kürzlich ein Rezital mit der Musik von Bartok und gipfelte in einer dreibändigen Erkundung seiner Solo-Klavierwerke für das Hyperion-Label, das von der Kritik hoch gelobt wurde. Zu seiner Solodiskographie gehören auch Chopin, Liszt, Szymanowksi, Francks Symphonische Variationen und Les Djinns (Lütticher Philharmoniker / François-Xavier Roth), Brahms' Konzert Nr. 1 (BBC Symphony / Bělohlávek) und viele Rezitalscheiben über Harmonia Mundi, einschließlich Repertoire von Bach, Beethoven, Brahms und Debussy. Cédric wurde für seine Solo- und Duo-Aufnahmen auf Hyperion mit fünf Diapason d'Or ausgezeichnet.
Er ist ein engagierter Kammermusiker mit regelmäßigen Partnern wie der Geigerin Alina Ibragimova, dem Bratschist Antoine Tamestit und dem Bariton Stéphane Degout.
Cédrics Leidenschaft für Kammermusik spiegelt sich in zahlreichen Aufnahmen wider: Seine Diskographie mit Alina umfasst komplette Musikzyklen von Schubert, Szymanowski und Mozart (Hyperion) sowie einen Beethoven-Sonatenzyklus (Wigmore Live).