Francesco Piemontesi

Francesco Piemontesi

Francesco Piemontesi ist ein Pianist, der außergewöhnliche Verfeinerung des Ausdrucks mit vollendeter Technik verbindet. Er ist weithin bekannt für seine feinsinnigen Interpretationen der Werke von Mozart sowie des frühromantischen Repertoires und ist ebenso vertraut mit der Musik von Brahms, Liszt, Dvořák, Ravel, Debussy und Bartók.
Francesco Piemontesi tritt mit großen Orchestern weltweit auf, darunter das Los Angeles Philharmonic Orchestra, das London Symphony Orchestra, das Boston Symphony Orchestra, das NHK Symphony Orchestra, das Cleveland Orchestra, das Israel Philharmonic Orchestra, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und die Münchner Philharmoniker.
Er hat mit Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Thomas Dausgaard, Charles Dutoit, Sir Mark Elder, Ivan Fischer, Mirga Gražinytė-Tyla, Manfred Honeck, Marek Janowski, Neeme Järvi, Emmanuel Krivine, Ton Koopman, Zubin Mehta oder Sir Roger Norrington gespielt.
Piemontesi spielt auch Kammermusik mit verschiedenen Partnern, darunter Leif Ove Andsnes, Yuri Bashmet, Renaud und Gautier Capuçon, Stephen Kovacevich, Heinrich Schiff, Christian Tetzlaff, Jörg Widmann, Tabea Zimmermann und das Emerson Quartet.
Rezitale gab er u. a. in der Londoner Wigmore Hall, im Amsterdamer Concertgebouw, in der Berliner Philharmonie, in der Zürich Tonhalle, im Wiener Konzerthaus und im Musikverein sowie in der Carnegie Hall in New York.
Im Januar 2016 begann Piemontesi einen Mozart-Zyklus in der Wigmore Hall, in welchem die Sonaten innerhalb von drei Spielzeiten aufgeführt wurden.
Piemontesi trat bei den Festivals in Salzburg, Luzern, Edinburgh, Verbier und Aix-en-Provence, in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie beim New York Mostly Mozart auf.
Beim Schubertiade-Festival startete Piemontesi 2018 einen großen Schubert-Zyklus den er 2019/20 fortgesetzt hat und begann 2019 einen ebenfalls Schubert gewidmeten-Zyklus in der Wigmore Hall in London.
An Einspielungen sind zu nennen: „Annees de Pelerinage“ mit Werken Franz Liszts, Schuberts letzte Klaviersonaten (Pentatone), die Mozart-Klavierkonzerte Nr. 25 und 26 mit dem Scottish Chamber Orchestra und Andrew Manze (Linn), die Debussy Preludes sowie Mozarts Soloklavierwerke und Schumann- und Dvořák-Klavierkonzerte mit dem BBC Symphony Orchestra und Jiří Bělohlávek (Naïve).
Francesco Piemontesi wurde in Locarno geboren und studierte bei Arie Vardi, bevor er mit Alfred Brendel, Murray Perahia, Cécile Ousset und Alexis Weissenberg arbeitete. Mit Preisen bei mehreren großen Wettbewerben, darunter dem Queen Elisabeth-Wettbewerb 2007, erlangte er internationale Bekanntheit und wurde zwischen 2009 und 11 als BBC New Generation Artist ausgewählt.
Seit 2012 ist Piemontesi künstlerischer Leiter der Settimane Musicali di Ascona.