Truls Mørks

Truls Mørks

Truls Mørks überzeugende Auftritte, in denen sich Intensität, Integrität und Anmut vereinen, haben ihn als einen der herausragenden Cellisten unserer Zeit etabliert. Er ist ein gefeierter Künstler, der mit den bedeutendsten Orchestern auftritt, darunter das Orchestre de Paris, die Berliner Philharmoniker, die Wiener Philharmoniker, das Concertgebouw Orchestra, die Münchner Philharmoniker, das Philharmonia und London Philharmonic Orchestra sowie das Gewandhausorchester Leipzig. In Nordamerika konzertierte er mit dem New Yorker Philharmonic Orchestra, dem Philadelphia Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra. Zu den Dirigenten, mit denen er zusammenarbeitete, gehören unter anderem Esa-Pekka Salonen, David Zinman, Manfred Honeck, Gustavo Dudamel, Sir Simon Rattle, Kent Nagano, Yannick Nézet-Séguin und Christoph Eschenbach.

Als großer Verfechter der zeitgenössischen Musik hat Truls Mørk mehr als 30 Uraufführungen gespielt. In der Saison 2019/20 brachte er Victoria Borisova-Ollas Cellokonzert „Oh Giselle, Remember Me“ zur Uraufführung, das vom Schwedischen Radio-Sinfonieorchester – wo er Artist in Residence war –, dem Bergen Philharmonic Orchestra, den Göteborger Symphonikern sowie dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra in Auftrag gegeben wurde, mit dem er das Werk im Mai 2022 in Großbritannien erstaufführen wird. Außerdem hat er mit großem Erfolg das Cellokonzert von Esa-Pekka Salonen unter der Leitung des Komponisten in der Royal Festival Hall, im Lincoln Center und beim Festival d'Aix en Provence gespielt. Unter Leitung von Klaus Mäkelä führte er dieses Werk auch mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Oslo Philharmonic Orchestra auf. Weitere zeitgenössische Werke, die er gespielt hat, sind Rautavaaras „Towards the Horizon“ mit dem BBC Symphony Orchestra und John Storgårds, das Cellokonzert von Georg Friedrich Haas mit den Wiener Philharmonikern und Jonathan Nott, Krzysztof Pendereckis Konzert für drei Celli mit dem NHK Symphony Orchestra und Charles Dutoit sowie Hafliði Hallgrímssons Cellokonzert, das vom Oslo Philharmonic, dem Iceland Symphony und dem Scottish Chamber Orchestra gemeinsam in Auftrag gegeben wurde.

Truls Mørk hat viele der großen Cellokonzerte für Labels wie Virgin Classics, EMI, Deutsche Grammophon, Ondine, Arte Nova und Chandos aufgenommen, von denen viele mit internationalen Preisen wie Gramophone, Grammy, Midem und ECHO Klassik ausgezeichnet wurden. Dazu gehören das Konzert von Dvořák (Mariss Jansons/Oslo Philharmonic), Brittens Cellosinfonie und Elgars Konzert (Sir Simon Rattle/CBSO), das Mjaskovski-Konzert und Prokofjews Sinfonia Concertante (Paavo Järvi/CBSO), Henri Dutilleux‘ „Tout un monde lointain ...“ (Myung-Whun Chung/Orchestre Philharmonique de Radio France), Cellokonzerte von Carl Philipp Emanuel Bach (Bernard Labadie/Les Violons du Roy), Haydns Konzerte (Iona Brown/Norwegian Chamber Orchestra), Rautavaaras „Towards the Horizon“ (John Storgårds/Helsinki Philharmonic Orchestra) sowie die Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach und die Cello-Suiten von Benjamin Britten. Zu seinen jüngsten Aufnahmen gehören Schostakowitschs beide Cello-Konzerte mit dem Oslo Philharmonic Orchestra und Vasily Petrenko, Werke für Cello und Orchester von Jules Massenet mit dem Orchestre de la Suisse Romande unter Neeme Järvi und die Konzerte von Camille Saint-Saëns mit dem Bergen Philharmonic Orchestra ebenfalls unter Leitung von Neeme Järvi.

Zunächst von seinem Vater unterrichtet, setzte Truls Mørk sein Studium bei Frans Helmerson, Heinrich Schiff und Natalia Schakowskaya fort.

In den ersten Jahren seiner Karriere gewann er eine Reihe von Wettbewerben wie den Moskauer Tschaikowski-Wettbewerb (1982), den Cassado-Cello-Wettbewerb in Florenz (1983), den UNESCO-Preis beim Wettbewerb der Europäischen Radio-Union in Bratislava (1983) und den Naumberg-Wettbewerb in New York (1986).

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