Dorothea Plans Casal

Dorothea Plans Casal

im Orchester seit 2008

Dorothea Plans Casal erhielt ihren ersten Cellounterricht mit acht Jahren an der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ in Leipzig. Im Rahmen der Nachwuchsförderklasse der dortigen Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ wurde sie von Prof. Wolfgang Weber unterrichtet. 

2001 begann sie auch ihr Cellostudium bei ihm an der Musikhochschule Leipzig und wechselte 2004 in die Klasse von Christian Giger, Solocellist im Gewandhausorchester zu Leipzig. Sie arbeitete im Rahmen von Meisterkursen mit namhaften Künstlern wie Gustav Rivinius, Joseph Schwab, Jens-Peter Maintz, Paul Watkins und Daniel Hope. 

Während ihres Studiums nahm Dorothea Plans Casal an zahlreichen Festivals teil, wie z.B. dem Euromusic Festival in Leipzig, dem Youth Flandern Festival in Belgien und dem Erasmus Chamber Orchestra Festival in den Niederlanden. 

Von September 2006 bis Juli 2007 studierte Dorothea im Master- studiengang in den USA an der "North Carolina School of The Arts" bei Brooks Whitehouse. In dieser Zeit erhielt sie außerdem wichtige Impulse in Meisterkursen bei Bernard Greenhouse, János Starker und Hans Jensen. Zurück in Deutschland nahm sie anschließend ihr Aufbaustudium "Solistenklasse" an der „Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main“ bei Prof. Michael Sanderling auf. 

Dorothea Plans Casal spielte jahrelang als Substitutin und später im Zeitvertrag im Gewandhaus zu Leipzig. Sie spielt regelmäßig in der NDR Radiophilharmonie Hannover und ist seit der Spielzeit 2008/2009 bei der Dresdner Philharmonie engagiert.

Die Kammermusik ist für sie allerdings die größte Leidenschaft. Im Studium gründete sie mit ihrer Schwester Theresia Stadlhofer das Adelaide Quartett, mit dem sie regional und überregional konzertierte und zweimal den Kammermusikwettbewerb der Musikhochschule Leipzig gewann.

Außerdem war sie 2007/08 Mitglied des Quarteto Iturriaga, mit welchem sie Konzerte in ganz Deutschland und Europa spielte. Sie war Künstlerin bei wichtigen Festivals, wie dem Schleswig Holstein Festival und dem Festival für neue Musik Berlin.