Mikhail Petrenko

Mikhail Petrenko

Mikhail Petrenko ist einer der gefragtesten Bässe weltweit und für seine außergewöhnlichen Opernauftritte und Gesangsabende bekannt. Er studierte am Sankt Petersburger Konservatorium bei Bulat Minzhilkiev und hat bereits mehrere Preise verliehen bekommen, darunter beim Internationalen Rimsky-Korsakov Wettbewerb 1998 und dem ersten Elena Obraztsova Wettbewerb. Im Jahr 2000 war er Finalist beim Maria Callas New Verdi Voices Wettbewerb in Parma.

Seine Opernrollen umfassen u.a. Heinrich in „Lohengrin“, Hunding in „Die Walküre“, Hagen in „Die Götterdämmerung“, König Marke in „Tristan und Isolde“, Basilio in „Il barbiere die Siviglia“, Sarastro in „Die Zauberflöte“, Leporello in „Don Giovanni“, Figaro in „Le nozze di Figaro“ und Fürst Galitzky in Borodins „Fürst Igor“.

Hervorzuheben sind seine Auftritte als Figaro an der Metropolitan Opera in New York sowie die Weltpremiere einer Doppelvorstellung des Opernballetts „Herzog Blaubarts Burg“ von Béla Bartók mit dem Cleveland Orchestra in Zusammenarbeit mit Joffrey Ballet. Er arbeitet mit namhaften Dirigenten wie Vladimir Jurowski, Charles Dutoit, Myung Whun Chung, Daniel Harding, Esa-Pekka Salenon, Simon Rattle, Jonathan Nott, Marc Minkowski und Daniel Barenboim zusammen. Mikhail Petrenko trat an der Wiener Staatsoper, Dutch National Opera, Staatsoper Unter den Linden Berlin, Teatro alla Scala sowie beim Festival Aix-en-Provence, Verbier Festival, Salzburger Festspiele, Lucern Festival und BBC Proms Festival auf. Konzerte und Rezitals hat er u.a. in Amsterdam, Rotterdam, San Sebastian, Dänemark und Budapest gegeben. Erst kürzlich wirkte er bei der Sinfoniekantate „The Bells“ von Rachmaninow mit dem BBC National Orchestra of Wales und Thomas Søndergård mit sowie bei der Sinfonie Nr. 13 von Schostakowitsch mit den Berliner Philharmonikern und Yannick Nézet-Séguin.

Engagements in der Spielzeit 2017/18 sind „Die Walküre“ und „Das Rheingold“ in Genf, Verdis „Nabucco“ am Teatro alla Scala und Orest in „Elektra“ an der Metropolitan Opera. Seine Konzert-Engagements umfassen Schostakowitschs Sinfonie Nr. 13 mit dem Rotterdams Philharmonisch Orkest und dem Bayerischen Rundfunk mit Yannick Nézet-Séguin sowie „Herzog Blaubarts Burg“ am Concertgebouw Amsterdam.

Seine zahlreichen Aufnahmen beinhalten „Die Walküre“ mit Valery Gergiev sowie, beim Label Deutsche Grammophon, Gounods „Roméo et Juliette“ mit Yannick Nézet-Séguin. Hinzu kommt eine Aufnahme von „The Bells“ von Rachmaninow mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle.

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